Zu Beginn der Fairen Woche hatten wir eine Autoren Lesung zum Thema: Fairer Kaffee. Merle ein kleines Mädchen folgt dem leckeren Geruch in Herrsching und findet heraus, dass Kleinbauern, nicht „kleine Bauern“ ihren Kaffee direkt an Steffi in Herrsching verkaufen. Die grünen Kaffeebohnen werden in 60 kg Säcken übers Meer transportiert und dann nach Herrsching gefahren. Dort werden die Bohnen von Steffi geröstet und verkauft. Wir durften zuschauen, wie die Bohnen über dem Feuer allmählich immer bräuner wurden und wir haben den Duft gerochen.
Außerdem hat uns die Illustratorin Monika Roll gezeigt, wie man ein Kind malt und wie so ein Kaffeestrauch aussieht. Jeder durfte mitmalen.
Anschließend haben wir auf der Weltplane alle Menschen verteilt und festgestellt, dass nicht jedes Land gleich viele Menschen hat. Als wir dann jedem der 100 Menschen einen Euro geben wollten erfuhren wir, dass Europa und USA viel mehr Geld verdienen und die Menschen in Afrika zum Beispiel nicht mal jeder einen Euro haben. Das fanden wir wirklich unfair.
Zum Schluss probierten wir aus, welche Kinderarbeiten in Afghanistan, Indien oder Afrika ausgeführt werden. Das machte uns sehr viel Spaß. Vor allem das Balancieren der „Ziegelsteine“ auf dem Kopf hat uns gefallen. Allerdings wissen wir jetzt auch, dass Kinder in diesen Ländern diese Arbeiten den ganzen Tag machen müssen und zwar jeden Tag, dass sie und ihre Eltern nicht genug Geld für die Arbeit bekommen und daher die Kinder nicht in die Schule gehen können. Das stimmte uns nachdenklich und wir konnten uns kaum vorstellen jeden Tag zu arbeiten.
Das Fair trade Zeichen bedeutet, dass die Menschen, die dieses Produkt hergestellt haben genug Geld verdienen und ihre Kinder eine gute Ausbildung bekommen und nicht gefährliche, gesundheitsschädigende Arbeiten machen müssen.
Wir lernen über Kinderarbeit in Indien und Afghanistan
Kinder in Indien müssen Streichhölzer zählen.
Merle lernt über fairen Kaffee.
In jede Schachtel kommen 38 Hölzer.
Sie putzen die Schuhe für Geld.
In Indien müssen Kinder Steine auf ihrem Kopf tragen.
Kinder müssen Tee kochen und verkaufen.
Mädchen fasst die trockene Kuhkacke an. Sie wird als Brennholz benutzt.
Das Kind trägt drei Steine auf dem Kopf.
Wir üben mit leichten Steinen in Wirklichkeit sind es Ziegel.
Hier ein Teehaus, es sitzen nur Männer und trinken Tee.
So schwer sind die Ziegel wirklich.
Die Kinder müssen die Ziegel selbst mit der Hand in eine Form drücken.
Wir pollieren die Schuhe.
Sie trinken Tee.
Ganz schön mühsam.
Nach Übung schaffen wir viele STeine.
Sie geben Geld und trinken Tee.
Eine echte indische Schuhputzstation.
Im You tube Film siehst du, wie afghanische Kinder die Steine herstellen.
Klicke auf den Link für das Video!„Merle und die rote Zora“ Wir hören eine Geschichte. Zu Besuch waren die Autorin, die Illustratorin und die Hauptperson aus dem Buch.
Wir haben mit Monika gemalt.
Man braucht Feuer zum rösten.
Der Kaffee wird geröstet.
20 Minuten braucht es bis es fertig ist.
So sieht eine grüne Kaffee- bohne aus.
Das war von einem Kind das Bild.
So sehen geröstete Bohnen aus.
Wir haben 100 Kaffee- bohnen abgekühlt.
Die Schalen der Kaffeebohnen fallen raus.
Wir haben die Kaffee- bohnen in das Sieb geschüttet.
Das ist das Bild von Monika. Fairer Kaffee ist im Sack.
Das ist die Welt wo alle Menschen leben.
Jeder hat gemalt wie der Faire Kaffee zur Steffi kommt. Er fährt mit dem Schiff übers Meer. Die Menschen im Kaffeegürtel sollen genug Geld bekommen, dass ihre Kinder nicht arbeiten müssen.